Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und Bürgermeister Mike Rexforth empfangen Eltern und Vertreter der Schermbecker Kindertagesstätten

Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth hatten Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Vertreter der Träger der sechs Schermbecker Kindertagesstätten zu einem Informations- und Diskussionsabend zum neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ins Rathaus geladen. „Die große Resonanz beweist, wie entscheidend das Thema für die beteiligten Akteure ist“, so Charlotte Quik. Im Rahmen einer CDU-Bürgersprechstunde im Dezember hatten Charlotte Quik und Mike Rexforth diese Veranstaltung zugesagt. An diesem Abend mit dabei war auch Schermbecks Fachbereichsleiterin Irmgard Schwenk.

Charlotte Quik, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend des Landtags Nordrhein-Westfalen, stellte zunächst den aktuellen Sachstand des Gesetzgebungsverfahrens vor. „Der Referentenentwurf zum KiBiz wird für Ende März erwartet. Deshalb besteht derzeit noch ausreichend Gelegenheit, Anregungen aus der Praxis in das laufende Beratungsverfahren einfließen zu lassen.“

Nach der Präsentation entwickelte sich unter Leitung von Bürgermeister Mike Rexforth eine intensive Diskussion. Angesprochen wurden unter anderem die Themen Bürokratieabbau, Fachkräftemangel und in diesem Zusammenhang die vorgesehene Stärkung von multiprofessionellen Teams, die geplante Beitragsfreiheit für ein zweites Kita-Jahr, die angekündigte Qualitätsoffensive durch die Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Mittel und die so wichtige Verbesserung der Ausbildungsbedingungen. Charlotte Quik versprach, die Anregungen mit nach Düsseldorf zu nehmen und kündigte eine kreisweite Informationsveranstaltung an, die stattfinden wird, sobald der Referentenentwurf zum KiBiz vorliegt.

Bürgermeister Mike Rexforth bedankte sich noch einmal für den Besuch der Landtagsabgeordneten und betonte die Wichtigkeit einer soliden Kita-Landschaft auch für die Gemeinde Schermbeck: „Wir sind jetzt und in Zukunft auf den Zuzug von jungen Familien angewiesen. Da ist ein ausreichendes Angebot an qualitativ guten Betreuungsplätzen unerlässlich. Daran arbeiten die Gemeinde Schermbeck, die Mitglieder der NRW-Koalition und die Landesregierung intensiv.“